Chronologie


13.06.2019 - Gespräch mit der Stadt Siegen 

Es geht Schlag auf Schlag! Diese Woche haben wir uns mit dem Schuldezernenten der Stadt Siegen getroffen. Er begrüßt die wachsende Schulvielfalt. Als nächsten politischen Schritt stellen wir unser Vorhaben dann im Arbeitskreis Schulentwicklungsplanung vor.
Am Abend haben wir uns dann erneut zum Stammtisch getroffen (wir haben mittlerweile das Zählen vergessen) und das weitere Vorgehen besprochen.


 

05.06.2019 - Gespräch mit der Bezirksregierung

Nach vielen Vorbereitungen und mit bereits konkretere Ideen, haben wir uns am Mittwoch in Arnsberg mit der Bezirksregierung zu einem ersten offenen Austausch zusammengesetzt. Die Gesprächsinhalte waren überwiegend juristischer, weniger pädagogischer  Natur. Insgesamt verlief der Termin sehr erfreulich. Wir schauen weiter optimistisch nach vorn.


 

10.12.2018 - Dritter Schulgründungsstammtisch

Mitten in der Vorweihnachtszeit, am 10.12.2018, fand der nun schon dritte Schulgründungsstammtisch, wieder im MüZe, statt. Diesmal hatten wir auf externe Unterstützung gebaut und uns eine Expertin für digitales Lernen aus der Uni Siegen eingeladen. Sie hat uns sehr viele neue und wichtige Impulse für unsere weitere Konzeptarbeit gegeben. Es geht voran...

Außerdem haben wir uns intensiver mit der Frage "Was bedeutet eigentlich selbstbestimmtes Lernen?" auseinandergesetzt, um auch hier in den nächsten Treffen das Konzept schreiben zu können.


13.11.2018 - Zweiter Schulgründungsstammtisch

Am 13.11.18 fand der zweite Stammtisch zur Gründung der „D.E.I.N.E. Schule Siegen“ im Mütterzentrum an der Ziegelwerkstraße statt. Pünktlich um 18:30 wurden neue und bekannte Gesichter begrüßt. In einer Runde von neun TeilnehmerInnen wurden zunächst Fragen für ein FAQ gesucht und gestellt, durch welche Eltern und Interessierte sich schnell über das Schulgründungsprojekt und das Schulkonzept informieren können. Darüber ergaben sich erste Gesprächsthemen und Diskussionen. Die FAQ´s werden bald auch hier auf der Homepage veröffentlicht.

Nach der ersten Gesprächsphase informierte Tobias anhand einer Mindmap, was alles bei einer Schulgründung zu beachten ist und wie sie für Schulen in freier Trägerschaft vonstattengeht. Aus dem Vortrag ging hervor, dass der Genehmigungsantrag den Rahmen für die Schulgründung bildet. In ihm müssen erforderliche Gebäude- und Finanzkonzepte, Vorverträge mit Eltern/Kindern und LehrerInnen sowie ein Trägerverein und ein Förderverein nachgewiesen werden.

Durch den theoretischen Input gestärkt, ergaben sich weitere Gespräche und Diskussionen. Nach der zweiten Gesprächsphase wurde der Blick auf die ersten Schritte auf dem Weg zum Genehmigungsantrag gerichtet. Dazu konnten die StammtischteilnehmerInnen sich freiwillig Aufgabengebieten - je nach ihren Interessen und Stärken - zuschreiben. Die nächstliegenden Aufgabengebiete waren das Schulkonzept, die Vereinsgründung und PR, um weitere Interessierte für das Projekt zu gewinnen. Es herrschte rege Partizipationsbereitschaft, sodass jede und jeder passende Aufgaben finden konnte. Zum Schluss wurden Fragen zum nächsten Stammtisch geklärt, der am 10.12.18 wieder im Mütterzentrum stattfindet. So wurde der zweite Schulgründungsstammtisch um ca. 20:30 gut gelaunt beendet.

Siegen den 20.11.18

Joshua Bruch 



2018 

Die Arbeit an der Schulgründung beginnt: Die Gruppe besucht weitere Schulen, recherchiert, wie so eine Schulgründung überhaupt funktioniert, wälzt Gesetze und Gerichtsurteile, studiert pädagogische Konzepte, besucht Schulgründungsworkshops vom Bundesverband Freier Alternativschulen, sucht weitere Begeisterte. Eltern melden sich. Viele kleine Schritte werden gemacht.

 


2017  

Irgendwann, auf irgendeiner Sitzung hat irgendjemand eine Idee: "Lasst uns doch eine Schule gründen!" Was zunächst als kleiner Scherz gemeint war, entpuppte sich mit der Zeit als ernstzunehmender Gedanke.



2016  

Die Gruppe initiiert zahlreiche (öffentliche) Vorträge an der Universität zu den Themen Neue Lernkulturen, Öffnung des Unterrichts oder Demokratische Schulen. Experten werden eingeladen. Erste Freie Alternativschulen werden besucht.



Herbst 2015

Im Herbst 2015 sollte eine kleine Gruppe Studierender (Master Grundschullehramt) ein Referat zum Thema "Offener Unterricht" halten. So weit, so normal im Unialltag. Jedoch kam es der Gruppe, unter anderem bestehend aus Volker und Tobias, merkwürdig vor, in einem solch geschlossenen Setting über Offenes zu berichten.

Sie überlegten lange hin und her, wie sie das Thema mit der Methode verknüpfen könnten und entschieden sich für die ihnen zur Verfügung stehenden 90 Minuten wie folgt: Zehn Minuten lang referierten sie in einem Sitzkreis über das, was sie an dem Thema wichtig finden und was sie bei ihrer Recherche gelernt haben. Dann beendeten sie ihr Referat und entließen ihre KommilitonInnen in die von ihnen vorbereitete Lernumgebung (bestehend aus vielen Filmen und Büchern). Diese waren sehr überrascht - wenn nicht gar überfordert - mit der Situation, plötzlich selbst verantwortlich für ihr eigenes Lernen zu sein. Sich ihrer Interessen bewusst zu werden und sich ein Lernziel für die verbleibenden 80 Minuten zu setzen. 

Doch es funktionierte. Was folgte, war eine sehr gute, spannende und informative Diskussion, die weit über die Seminarzeit hinausragte.

Seit diesem Referat gab es an der Uni nun eine kleine, organisierte Gruppe Studierender, die sich stark für ein freies, alternatives und demokratisches Lernen einsetzte...